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Warum Nehmen gleich selig ist wie Geben

Vom Geben und Nehmen

 

Das ist ja ein Thema, mit dem sich die meisten von uns bereits beschäftigt haben.

 

Es gibt Situationen, in denen wir mehr bekommen, als wir geben. Und anders herum. Beides kann sehr unangenehm sein.

 

Schauen wir da mal genauer drauf:

 

Warum nehmen die einen nur und sind nicht bereit, zu geben?

 

Weil sie gar keine andere Wahl haben.

 

Es ist so:

 

Gemäß dem energetischen Gesetz der Dualität (Einstein & Co. lassen grüßen) ist alles immer im Gleichgewicht. Wie bei einer Waage mit zwei Waagschalen. Das heißt, die Energie „Zuviel-Geben“ muss sich immer mit der Energie „Zuviel-Nehmen“ ausgleichen.

 

Der „Zuviel-Nehmer“ hat also immer mit einem „Zuviel-Geber“ zu tun.

 

Dieses physikalische Gesetz ist nicht zu umgehen. Von nix und niemandem.

 

Genau deshalb sind die „Zuviel-Nehmer“ notwendig. Sonst würde unsere Welt kippen.

 

Wenn wir uns also beschweren, dass unser Gegenüber nur nimmt, aber nicht gibt, bleibt nur eins: Wir müssen aufhören zu geben, um damit dem anderen die Gelegenheit zu geben, zu geben :)

 

Klingt paradox, nicht? – Das ist aber die einzige Möglichkeit, an der Situation etwas zu ändern.

 

Was passiert, ist, dass wir auf diese Art und Weise unsere Energie zurücknehmen und damit dem anderen Raum geben, diese Lücke zu füllen. Ihm bleibt gar nichts anderes mehr übrig, als zu geben.

 

Ob uns gefällt, was er zu geben hat, oder nicht, werden wir dann sehen. Sicher ist, wir erkennen den anderen und können entsprechend KLAR handeln. Wir wissen dann ja, mit wem wir es zu tun haben.

 

Diese Methode hat drei wesentliche Vorteile:

  1. Wir verschwenden keine Energie mehr für das Geben und all den Ärger, der damit verbunden ist und werden dadurch deutlich kraftvoller
  2. Wir erkennen den anderen durch sein Verhalten
  3. Wir sind handlungsfähig, da wir selbst aktiv die Situation verändern, wir lenken das Geschehen

Auf jeden Fall haben wir mit dieser Methode reiche Erkenntnisse und wachsen in unserer Persönlichkeit.

 

Probier’s aus!

Jetzt kann man natürlich in die Tiefe gehen. Es gibt ja einen oder mehrere Gründe dafür, ständig der Geber zu sein und nicht der Nehmer. Aus meiner Erfahrung lohnt es sich immer, da genauer hinzusehen.

 

Die Antworten auf folgende 5 Fragen könnten dich weiterbringen: 

  • Wie bereichert mich das Geben?
  • Wie sehr befriedigt mich das Nehmen?
  • Wer ist mein größtes Vorbild und hat er oder sie dieselbe Eigenschaft zu geben und zu nehmen wie ich? Wie geht oder ging es mir damit?
  • Bemerke ich immer, wenn ich gebe?
  • Welche Macht steckt hinter dem Geben?

Ich wünsche reiche Erkenntnisse!

 

Deine Beatrix

 

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